Merken wir noch was?

Die Einschläge kommen näher und wir loben und preisen unsere Bequemlichkeit, wollen Spaß haben, der auf Kosten der Natur geht. Klare wissenschaftlich erwiesene Sachverhalte werden ignoriert oder gar verneint „Unter den Verkehrsträgern ist die Straße der Klimasünder Nummer Eins“. In der EU kommen von Pkws und Motorrädern ca. zwei Drittel von einem Viertel der gesamten Emissionen, für die der Straßenverkehr verantwortlich ist. Quantité négligable?

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Zwei Gedichte

Zwei Gedichte, die auch im Zusammenhang mit meinem vorherigen Eintrag stehen. Das eine von Nietsche beschreibt die Einsamkeit des Menschen in der Welt, die ein Tor darstellt zu tausend Wüsten, so kalt… die Entfremdung, trotz aller Weltverfügbarmachung. Das andere Gedicht von Rielke bringt einerseits die Sorge um das eigene Selbst zum Ausdruck, doch wertet es die Momente der Resonanz, des Zusammenklangs mit einem anderen Menschen letztlich höher…

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Sinn oder Unsinn von Ultracycling?

Diese absurde Frage stelle ich mir tatsächlich, auch wenn es jedem einzelnen überlassen bleibt auf seiner eigenen Suche nach Glück, die Mittel zu wählen, die ihm/ihr angemessen erscheinen. Schauen wir in unsere Welt, so ist Ultracycling und generell Extremsport immer weiter verbreitet, eine weitere Ausprägung des „Schneller – Höher – Weiter“, das zunächst v.a. im Berufsleben und in den Unternehmen zu finden war, nun können wir auch persönlich, im privaten Leben schon nicht mehr anders? Von einem Burnout in den nächsten?

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Emily Chappell: Where there’s a Will

Im November 2019 kam Emily Chappell’s Buch „Where theres a Will“ über die Ultra Long Distance Cycling Szene heraus mit ihrer ganz persönlichen Geschichte zum Transcontinental Race und zu Mike Hall. Ich gebe in diesem Beitrag ein wenig das Buch wieder, mit einem Fokus auf den philosophischen Aspekten des Ultra Long Distance Cyclings, was macht es mit dem Menschen auf dem Rad, wenn man tage- und nächtelang nur noch fährt. Gedanken von der Straße…

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Jamaican Deejay Style Music

Ab Ende der 50er Jahre wurde auf Jamaica das sog. toasting erfunden, ein Sprechgesang auf einen Rhythmus, der wohl auf eine alte afrikanische Tradition zurückgeht. Daraus entwickelte sich in den USA später der HipHop und Rap. Ich komme immer wieder auf diese „alte“ Musik zurück und habe hier im Blog auch bereits einige Beispiele dazu gepostet.

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Ultra Long Distance Cycling

Im Sommer 2018 entdeckte ich das Transcontinental Race und verfolgte es online. Eine neue Radkultur entsteht rund um Unsupported Ultracycling Bikepacking Races, welche in den letzten Jahren immer populärer werden. Nun, vielleicht nicht ganz neu, es handelt sich, wenn man will, um einen weiteren Retro-Trend, der auf die Urzeiten der Tour de France zurückgeht und auch Bikepacking, ein von der Outdoor-Industrie geprägter nonsense-Begriff, der bedeutet mit sehr wenig Ausrüstung am Rad, als Selbstversorger unterwegs zu sein, gibt es schon lange, nur hat sich die Ausrüstung dafür erheblich verbessert, weil kleiner, leichter und mit einem neuen, dadurch möglich gewordenen Packtaschenkonzept.

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Inselmusik

Die Karibik ist in musikalischer Hinsicht schon faszinierend. Jede Insel hat ihren eigenen Musikstil, der oftmals in aller Welt bekannt ist. Trinidad Tobago = Soca, Dominikanische Republik = Merengue, Haiti = Campa, Cuba = Salsa, Jamaica = Reggae, Martinique & Guadeloupe = Zouk. Was nicht heisst, dass es auf anderen Inseln dieser Welt anders ist, so ist es auf La Réunion = Sega und in der Reggae-Form = Seggae. Es wird meist in kreolischen Sprachen, bzw. Pidgin / Patois oder Spanisch gesungen. Hier meine Highlights, diesmal ohne Reggae…

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Cycling Update

Von Radfahren ist auf diesem Blog nur sporadisch die Rede gewesen, entsprechende Einträge finden sich unter dem gleichnamigen Tag. Die letzten Aktivitäten vor knapp 5 Jahren bezogen sich sehr stark auf Reggae. In 2014 eröffnete ich einen weiteren Blog auf tumblr, v.a. für Radfahraktivitäten, „Bike Pirate“. Nun habe ich hier auf der linken Leiste eine Rubrik „Cycling“ eingerichtet mit entsprechenden Links, die gerade für mich wichtig sind. Radfahren in allen Formen ist definitiv meine Leidenschaft.

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Reggaejam 2014

Mein favorite Act beim Reggaejam 2014 waren eindeutig die Newcomer aus Schweden: First Light. Feinster Roots Reggae inna Rub-A-Dub style mit einer großartigen Bläsertruppe, klassisch, sehr professionell. Zudem war der Sound dieses Jahr in Bersenbrück noch besser, wie Ganjaman als Moderator erwähnte, größer, lauter, besser – in der Tat!

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Der Mensch und die Natur

Wir entfernen uns mit den Jahrhunderten, den Jahrtausenden, immer mehr von der Natur. Die Stammesgesellschaften der Nomadenvölker vor 20-30.000 Jahren, bevor wir seßhaft wurden und anfingen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, haben im Einklang mit der Natur gelebt und im Einklang mit dem Universum. So hatte jeder in der Gemeinschaft seinen Platz, den bestmöglichen Platz für ihn oder sie, der am besten seinen oder ihren Stärken entsprach und damit die Gemeinschaft im Überleben stärkte.

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